Glossar
A
Autonomes Nervensystem und Parasympathikusaktivierung
Floatation REST fördert die Aktivierung des Parasympathikus, dem Teil des autonomen Nervensystems, der für Ruhe, Erholung und Verdauung verantwortlich ist. Dieser Zustand ist das Gegenteil des Sympathikus, der für die „Kampf-oder-Flucht“-Reaktion zuständig ist. Durch das Floaten sinken Herzfrequenz und Blutdruck und der Körper kehrt in einen Zustand der Erholung zurück.
E
Elektroenzephalographie (EEG)
Eine Methode zur Messung der elektrischen Aktivität des Gehirns über Elektroden, die auf der Kopfhaut platziert werden. Beim Floaten wird EEG verwendet, um zu untersuchen, wie sich die Gehirnströme im menschlichen Gehirn während des Floatens verändern.
F
Funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRI)
Eine bildgebende Methode, die die Gehirnaktivität misst, indem sie Veränderungen im Blutfluss erfasst. Im Kontext des Floatens wird fMRI genutzt, um zu untersuchen, wie sich die Gehirnaktivität vor und nach dem Floaten verändert.
K
M
N
Funktionelle Nahinfrarotspektroskopie (fNIRS)
Ein nicht-invasives Verfahren zur Messung der Hirnaktivität. Dabei wird nahinfrarotes Licht durch die Kopfhaut in das Gehirn geleitet. Da aktive Hirnareale mehr Sauerstoff verbrauchen, kann fNIRS Rückschlüsse darauf geben, welche Bereiche gerade arbeiten. Erstmals ist es im Jahr 2024 gelungen, die fNIRS während des Floatens im Becken anzuwenden und so die Gehirnaktivität zu messen. Ein Durchbruch in der klinischen Forschung.
P
- die analytische Psychotherapie
- die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
- Verhaltenstherapie
- die systemische Therapie
Posttraumatische Belastungsstörung
Eine psychische Störung, die nach dem Erleben von extrem belastenden oder traumatischen Ereignissen auftreten kann. Sie zeichnet sich durch wiederkehrende, belastende Erinnerungen an das Trauma, Albträume, Flashbacks und eine ausgeprägte Angstreaktion aus. Betroffene erleben oft eine emotionale Taubheit, vermeiden traumabezogene Gedanken oder Orte und haben Schwierigkeiten, ihre Gefühle zu regulieren. Diese Symptome beeinträchtigen das tägliche Leben und die sozialen Beziehungen der betroffenen Person erheblich.
S
Sensorische Deprivation bezeichnet einen Zustand, in dem eine Person über längere Zeiträume hinweg nur wenige oder gar keine Sinneseindrücke empfängt. Das bedeutet, dass Reize, die normalerweise durch die Sinne wie Sehen, Hören, Fühlen, Riechen oder Schmecken wahrgenommen werden, entweder vollständig blockiert oder erheblich reduziert sind. Floaten ist ein Kategorie der sensorischen Deprivation. Ab den 1980er wandelte sich der Begriff Sensorische Deprivation in der Forschung zunehmend in „Therapie mit eingeschränkter Umweltstimulation“ (REST - Restricted Environmental Stimulation Therapy).
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